
Oberbürgermeisterkandidat:innen und In-RAGE
…gemeinsam gegen Rassismus, Diskriminierung und Gewalt
Gemeinsame Presseerklärung der Ingelheimer Oberbürgermeisterkandidat:innen und In-RAGE,
dem Ingelheimer Bündnis gegen Rassismus und Gewalt e.V., zum Ingelheimer Appell 2.0
Ingelheim, 18. Januar 2026
Die Ingelheimer Oberbürgermeisterkandidat:innen (Eveline Breyer, Sybille Schäfer und Stephen Heiser) und In-RAGE unterstützen ausdrücklich den Ingelheimer Appell 2.0 und setzen damit gemeinsam ein klares Zeichen gegen Rassismus, Diskriminierung und Gewalt.
Anfang 2024 wurde auf Initiative des Ingelheimer Bündnisses gegen Rassismus und Gewalt der „Runde Tisch der Stadt Ingelheim für Demokratie und gegen Rechtsextremismus“ gegründet. Dort trafen sich unterschiedliche Akteur:innen der Stadtgesellschaft, um über gemeinsame Strategien gegen Rechtsextremismus und -populismus zu sprechen und Handlungsansätze zu formulieren. Aus dem Austausch entstand der Ingelheimer Appell 2.0: Demokratie schützen – Rechtsextreme stoppen, ein gemeinsames Statement, das die demokratischen Werte betont und klare Position gegen rechtsextreme Ideologien bezieht.
Ingelheim ist eine vielfältige Stadt. Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religionen, Lebensweisen und Überzeugungen leben und arbeiten hier zusammen. Diese Vielfalt ist eine Stärke, die es zu schützen und zu fördern gilt. Rassistische Hetze, menschenfeindliche Ideologien und Gewalt stehen im Widerspruch zu den Grundwerten unseres Zusammenlebens und dürfen in Ingelheim keinen Platz haben.
Der Ingelheimer Appell 2.0 knüpft an frühere Initiativen an und trägt den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen Rechnung. Er ruft Politik, Zivilgesellschaft, Institutionen und jede einzelne Bürgerin und jeden einzelnen Bürger dazu auf, Verantwortung zu übernehmen: für Respekt, für Zivilcourage und für den Schutz der Menschenwürde.
Die unterzeichnenden Oberbürgermeisterkandidat:innen erklären gemeinsam, dass sie sich – unabhängig vom Ausgang der Wahl – für eine klare Haltung gegen Rassismus und Gewalt einsetzen werden. Demokratische Auseinandersetzungen müssen fair, respektvoll und auf der Grundlage der freiheitlich-demokratischen Grundordnung geführt werden.
In-RAGE begrüßt die parteiübergreifende Unterstützung des Appells ausdrücklich. Sie zeigt, dass der Einsatz gegen Rassismus und Gewalt eine gemeinsame Aufgabe ist, die über politische Unterschiede hinausgeht.
Gemeinsam rufen wir alle Ingelheimer:innen dazu auf, den Ingelheimer Appell 2.0 zu unterstützen und im Alltag Haltung zu zeigen – gegen Ausgrenzung und Hass, für Solidarität, Vielfalt und ein friedliches Miteinander in unserer Stadt.
Kontakt: Dieter Engelhard, Vorsitzender von In-RAGE, dem Ingelheimer Bündnis gegen Rassismus und Gewalt e.V.