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Stephen Heiser: Einigung zur Präsident-Mohr-Schule zeigt, wie gute Stadtpolitik gelingt

Pressemitteilung 14. Januar 2025

Der Bau- und Planungsausschuss der Stadt Ingelheim hat in seiner Sitzung am 13. Januar 2026 mit breiter Mehrheit eine zentrale Entscheidung zur Gestaltung des Umfelds der Präsident-Mohr-Schule getroffen. Beschlossen wurden zusätzliche Stellplätze auf dem Schulgrundstück sowie weitere Parkplatzmöglichkeiten auf einem städtischen Nachbargrundstück westlich der Schulstraße. Ziel ist es, Sicherheit, Aufenthaltsqualität und den bestehenden Parkdruck in Einklang zu bringen.

Grundlage der Planung bleibt die bereits 2025 getroffene Entscheidung für eine verkleinerte Tiefgarage. In der aktuellen Sitzung stand insbesondere der Schutz des sensiblen Schulumfelds im Fokus, verbunden mit der Frage, wie zusätzlicher Parkraum außerhalb dieses Bereichs geschaffen werden kann. Der Ausschuss beschloss daher, ein ursprünglich für Wohnbebauung vorgesehenes städtisches Grundstück perspektivisch als provisorischen Parkplatz zu nutzen. Für die rund 25 Stellplätze ist ein Bebauungsplanverfahren erforderlich; der Beschluss wurde mit einer Enthaltung gefasst.

Die Fläche soll zunächst während der Bauphase als Baustelleneinrichtungsfläche dienen und erst nach Abschluss der Arbeiten als Parkplatz zur Verfügung stehen. Vorgesehen ist eine einfache, kostengünstige Ausführung (etwa in Schotter- oder hydraulisch gebundener Bauweise), um eine spätere Umnutzung, beispielsweise für Wohnbebauung, ohne großen Aufwand zu ermöglichen.

„Die Diskussion um die Parkplätze war lange festgefahren“, erklärt Stephen Heiser, Sprecher der GRÜNEN Fraktion im Bau- und Planungsausschuss. „Mir war wichtig, aus dem Entweder-oder herauszukommen. Keine zusätzlichen Autos im unmittelbaren Schulumfeld, sondern eine zeitlich flexible Entlastung an geeigneter Stelle.“

Diese Lösung hatte Heiser bereits im vergangenen Jahr bei der ersten Beratung des Themas als fünfte Variante eingebracht. Ein zentraler Vorteil liegt aus seiner Sicht in der Überprüfbarkeit der Entscheidung: „Ob die zusätzlichen oberirdischen Stellplätze tatsächlich gebraucht werden, kann in den kommenden Jahren anhand der realen Nutzung bewertet werden. Gleichzeitig bleibt die Fläche ohne hohe Folgekosten entwickelbar. Das ist verantwortungsvolle und vorausschauende Stadtentwicklung.“

„Für mich ist diese Entscheidung ein gutes Beispiel dafür, wie Stadtpolitik funktionieren sollte: faktenbasiert, abwägend und kompromissfähig“, so Heiser weiter. „Gerade bei sensiblen Themen wie Schulwegen, Verkehr und Flächennutzung brauchen wir Lösungen, die Sicherheit, Umwelt und Alltagstauglichkeit zusammenbringen – nicht schnelle Symbolentscheidungen.“

Für Rückfragen: Jörn Simon, Pressesprecher der Fraktion und des OV Ingelheim